Unsere-Konzeption

Konzeption

Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung unserer pädagogischen Konzeption. Sollten Sie Interesse an unserer gesamten Konzeption haben (inkl. Ausführungen zum Familienzentrum), so erhalten Sie jederzeit ein Exemplar in unserer Einrichtung. Alternativ können Sie sich die gesamte Konzeption auch an dieser Stelle als PDF-Datei herunterladen.

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Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft

Am 01.08.1972 wurde unser Kindergarten St. Clemens in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Clemens in Drolshagen eröffnet. Das Gebäude liegt gut zugänglich im Zentrum von Drolshagen in einem ruhigen und verkehrsfernen Bereich. Zurzeit werden in vier Gruppen regelmäßig ca. 100 Kinder im Alter von unter drei bis sechs Jahren von pädagogischen Fachkräften betreut.

Einrichtungen der Stadt und der Kirchengemeinde, Lebensmittel-, Bekleidungsgeschäfte, Drogerien und Apotheken sowie andere Einrichtungen des Einzelhandels, Post, Ärzte und Zahnärzte sind vom Kindergarten gut und schnell zu Fuß zu erreichen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Seniorenzentrum „St. Gerhardus Haus“ sowie Wohnhäuser.

Pädagogische Arbeit im St. Clemens Kindergarten

Unser Kindergarten ist eine anerkannte Einrichtung der Elementarerziehung in kirchlicher Trägerschaft. Er hat gemäß dem Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz – KiBiz) einen eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag. Er unterliegt der fachlichen Aufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen (Landesjugendamt) und des Jugendamtes (Kreis Olpe).

Nach dem Gesetz hat der Kindergarten insbesondere

Qualitätsmerkmale des St. Clemens Kindergartens

Die konzeptionelle und institutionelle Eigenständigkeit unseres Kindergartens basiert auf dem Situationsorientierten Ansatz. Dieser Ansatz orientiert sich an den Lebenssituationen der Kinder. In spielerischer und kindgerechter Weise lernen die Kinder, ihre augenblickliche Situation zu bewältigen und für kommende vergleichbare Situationen genügend Handlungskompetenz zu entwickeln.

Lernen in Lebenssituationen
Die Lern- und Erfahrungsprozesse der Kinder beziehen sich auf ihre Lebenssituationen. Kinder verschiedener sozialer Herkunft werden darin gefördert, Lebenssituationen der Gegenwart und der näheren Zukunft möglichst selbst bestimmt und sachgerecht zu bewältigen.

Lernen für Lebenssituationen
Lernen für Lebenssituationen meint auch Lernen in Handlungsfeldern außerhalb des Kindergartens und im Hinblick auf zukünftige Lebenssituationen. So sollen Lernorte im Gemeinwesen über Projekte erschlossen werden. Hierzu zählt der Einkauf in einem Lebensmittelgeschäft genauso wie der Besuch einer Bäckerei.

Kindgerechte Ausstattung
In seiner Ausstattung ist unser Kindergarten anregungsreich und bewusst reizarm gestaltet. Flure und andere Verkehrsflächen sind in Nutzflächen umgewandelt. Die Umstellung von Gruppenräumen hin zu differenzierten Lern- und Erfahrungszonen sowie das Angebot von Gangflächen bieten viele Möglichkeiten zum Spielen und Zurückziehen.

Vorrang für soziales Lernen
Sachbezogenes Lernen, der Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten sind dem sozialen Lernen untergeordnet und nach Möglichkeit auf soziale Zusammenhänge bezogen. Deshalb besteht ein wichtiges Ziel des Situationsorientierten Ansatzes darin, die Trennung besonderer Gruppen aufzuheben. Es wird die Integration von Kindern mit Behinderungen angestrebt und über Formen interkulturellen Lernens werden Kinder mit Migrationshintergrund in die Gruppen einbezogen.

Erzieherinnen und Kinder sind Partner
Unsere Kinder sind in das Geschehen im Kindergarten einbezogen. Ihre Anregungen, Pläne werden aufgegriffen. So gleicht das Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern bei uns einem getragenen, gegenseitigen Erfahrungsprozess.

Erzieherinnen für die Rechte der Kinder
Wir eröffnen den Kindern die Welt, nehmen am öffentlichen Leben teil. Wir verfolgen aufmerksam die Interessen und Themen der Kinder, halten Verbindung zur Außenwelt und begleiten die Kinder auf einem erfahrungsreichen Weg. Wir sind bereit, mit den Kindern zu „leben“.

Umsetzung des Situationsorientierten Ansatzes

Den Bildungs- und Erziehungsauftrag setzen wir im Situationsorientierten Ansatz in der Arbeit mit den Kindern um.

Im Situationsorientierten Ansatz gehen wir von den individuellen Lebenswelten, Erfahrungen und Situationen der Kinder aus. Somit sind auch unsere Gruppenräume unterschiedlich gestaltet und werden je nach Bedürfnissen und Projekten verändert.

Unser Kindergarten zeichnet sich durch eine reizarme Atmosphäre, die Geborgenheit vermittelt, aus. Die Kinder können ihren Spielort im gesamten Gebäude unter Einbezug der Eingangshalle, der Flure, der Turnhalle, des Sinnesraumes mit Bällchenbad und des Spielplatzes selbst wählen. Durch Teppiche, die die Kinder selbst ausrollen können, werden immer wieder neue Spielflächen geschaffen, die so der jeweiligen Situation der Kinder entsprechen. Das Leben in unserem Kindergarten bezieht sich nicht ausschließlich auf den Gruppenraum. Die Kinder verteilen sich – ein ruhiges und ausgeglichenes Spiel ist möglich.

Angebotstische mit Papier und verschiedenen Stiften, mit Schere, Kleister, Pappe, Stoffresten, Wolle und Vielem mehr laden die Kinder zu freiem Werken, Ausprobieren und kreativen Gestalten ein.

Die Kinder haben vor allem bei der Gestaltung ihres Spiels eine große Entscheidungsfreiheit. Diese gilt im Rahmen der Haus- und Gruppenregeln. Die Kinder sind an Entscheidungen im Kindergarten durch einen „Kinderrat“ selbst beteiligt. Der Kinderrat wird jedes Jahr auf demokratischer Grundlage neu gewählt.

In täglichen Situationen werden religiöse Elemente mit einbezogen. Das Einbetten von christlichen Elementen wie das Beten, das Singen von religiösen Liedern lässt die Kinder bewusst den Glauben in der Gemeinschaft der Kindergruppe erfahren. Wir planen, erarbeiten und feiern mit den Kindern Wortgottesdienste zu unterschiedlichen Anlässen. Unsere Gäste sind häufig Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde. Gerne feiern wir die Gottesdienste in unserer Pfarrkirche, die uns die Nähe zur Gemeinde und zu Gott gibt.

Die Arbeit mit den Eltern

Die Elternarbeit spielt in unserem Kindergarten eine große Rolle. Der Erstkontakt ist bei vielen Eltern bereits über eigenständige Spielkreise gegeben, die sich einmal wöchentlich in unseren Räumlichkeiten treffen. Als nächster Schritt erfolgt ein Informationsnachmittag zum Ende eines Jahres, der immer an einem Wochenende stattfindet. Vor allem berufstätige Eltern und andere Familienmitglieder können so zeitlich besser daran teilnehmen. An diesem Nachmittag können die Kinder angemeldet werden. Im Vordergrund steht für uns die Information. Das Team steht an diesem Tag allen Eltern und Kindern für Fragen zur Verfügung.

Bei jedem Kind, das in unseren Kindergarten aufgenommen wird, erfolgt ein intensives Aufnahmegespräch auf Basis der Lebenssituation des jeweiligen Kindes. Gut bewährt hat sich in diesem Zusammenhang auch unsere „Flohgruppe“. Sie bietet den zukünftigen Kindergartenkindern die Möglichkeit, ihre zukünftige Gruppe, die Kinder und das Personal kennenzulernen.

Des Weiteren bieten wir den Eltern an